Die große Arie aus Puccinis Turandot. Hier ist sie das Lied vom Leben und zugleich das Lied vom Tod. Zu ihr fliegt Ramon Sampedro, seit seinem Badeunfall vor 27 Jahren vollständig gelähmt, in seinen Träumen über die Berge, über die Küstenlandschaften hin zum Meer, das er über alles liebt, das ihm aber auch sein Schicksal aufzwang.
Nahezu bewegungslos im Bett, hat er nur einen einzigen Wunsch: Seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch das Gesetz, die Kirche, die Familie, die ihn liebt und betreut, wollen davon nichts wissen. Einzig Rosa, von seiner Ausstrahlung und Güte zu tiefer Liebe geführt, wird ihm nach langem Zaudern helfen...
"Das Meer in mir" lautet der deutsche Titel dieses Filmes, mit dem der spanische Regisseur Alejandro Amenábar 2004 tatsächliches Geschehen in ein großartiges Kunstwerk umgesetzt hat. Ein bewegendes Drama, das sich dem umstrittenen Thema aktiver Sterbehilfe meisterhaft und auf unnachahmlich delikate Weise nähert. Ein Film, der, wohl auch wegen seines Themas, nur wenig bekannt wurde, zumeist auf Programmkinos beschränkt blieb - und doch ein unbedingtes Muss!



















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