Bouvard und Pécuchet heißen die beiden Protagonisten, denen in ihrem Bildungswahn aber auch wirklich keine Dummheit zu dumm ist.
Guy de Maupassant meint zu diesem wahren Meisterwerk des nahezu 3 Jahrzehnte älteren Gustave Flaubert:
"Die Geschichte der menschlichen Intelligenz und ihre Schwäche, die große Ironie eines Denkers, der unaufhörlich und in allem die ewige und allgemeine Dummheit feststellt..."
Und wer in Venedig auf der Fahrt zur Insel Murano am jeden Besuch reichlich lohnenden Friedhof San Michele für eine Weile Halt macht, mag sich am Grab von Ezra Pound dessen bewundernden Kommentars zu Bouvard und Pécuchet entsinnen:
"Flaubert hat die grundlegende Denkarbeit für fast alle nachfolgenden erzählenden Prosaisten von Rang vorweggenommen"


















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